Arbeitsgemeinschaft
Konstruktive Trennung und Scheidung München-Land

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Psychologische Beratung bei Trennung und Scheidung

Psychologische Trennungs- und Scheidungsberatung richtet sich an Einzelpersonen, an (Ehe-)Paare und an Eltern.

 

Einzelpersonen

Oftmals ist Trennung und Scheidung mit erheblichen psychischen Belastungen für einen selbst verbunden. Dies kann z.B. der Fall sein, wenn man selbst noch am Partner hängt, aber auch wenn der bisherige Partner die Trennung nicht akzeptiert oder stark darunter leidet. In anderen Fällen geht es um Gewalt, Drogen oder Alkohol. Psychologische Beratung kann dabei helfen, mit den aktuellen Schwierigkeiten besser fertig zu werden und wieder eine Perspektive für die Zukunft zu gewinnen.

Paare

Trennungs- und Scheidungsberatung richtet sich auch an Paare, die noch Dinge miteinander zu besprechen und zu klären haben. Sei es, dass man Dinge aus der Vergangenheit aufarbeiten möchte, oder weil man dem bisherigen Partner noch etwas sagen möchte, das nur in einem besonderen Rahmen gesagt werden kann.


Elternberatung

Die psychologische Beratung von getrennten oder geschiedenen Eltern bezieht sich häufig auf einen oder mehrere der folgenden Punkte:

(1) Trennen oder weiter zusammen bleiben: Wann geht man leichtfertig aus einer Beziehung, wie sehr belastet man die Kinder mit einer Trennung oder Scheidung, soll man erst gehen, wenn die Kinder volljahrig sind?

(2) Den Kindern die Trennung erklären: Wie bringt man den Kindern am besten bei, dass die Eltern sich trennen? Worauf ist dabei zu achten. Wer soll es den Kindern sagen? Wieviel dürfen die Kinder über die wahren Hintergründe der Trennung erfahren?

(3) Wo sollen die Kinder wohnen: Bei wem sollen die Kinder künftig wohnen, wie häufig sollen sie den anderen Elternteil sehen, welche Regelungen soll es für Ferien, Feiertage, Geburtstage von wichtigen Verwandten geben. Welches Mitspracherecht sollen Kinder bei diesen Entscheidungen haben. Wie weit darf man wegziehen? Was ist, wenn man selbst oder der Partner ins Ausland oder in einen anderen Kontinent ziehen möchte?

(4) Neue Partner: Wie schnell können Kinder an neue Partner gewöhnt werden, wie soll man dabei vorgehen. Wie sollen die Kinder den neuen Partner nennen? Wie stark kann und soll der neue Partner / die neue Partnerin  in die Erziehung eingreifen? Worauf müssen Stiefeltern achten?

(5) Auffällige Reaktion der Kinder auf Trennung und Scheidung: Wie kann man den Kindern helfen, die mit Aggression oder Rückzug, mit schlechten oder besonders guten Schulnoten auf die Trennung reagieren? Was kann man tun, wenn Kinder die Rolle des anderen Elternteils übernehmen (z.B. wenn der Junge, der bei der Mutter aufwächst, in eine väterliche / erwachsene Rolle schlüpft?)

(6) Unterschiedliche Erziehungsstile: Wann sollen die Kinder ins Bett, welche Fernsehsendungen dürfen sie ansehen, was sollen sie essen und was nicht ... Was ist, wenn der ExPartner einem ständig entsprechende Vorschriften machen will?

(7) Unterschiedliche Kulturen: Hier sind die Vorstellungen über die Rolle von Mutter und Vater oft besonders groß. Angst entsteht, wenn man befürchtet, dass sich der andere Elternteil mit dem Kind ins Ausland absetzt.

(8) Wochenendväter: Häufig hat die Mutter die Rolle streng zu sein, zu kontrollieren, dass die Hausaufgaben gemacht werden, dass die Kinder rechtzeitig ist Bett gehen, während der Wochenendvater die Kinder mit Geschenken und vielen Freiheiten verwöhnen kann ...

(9) Gleichgeschlechtliche Beziehungen und Transsexualität: Was ist, wenn ein Elternteil eine gleichgeschlechtliche Beziehung eingeht? Oder wenn dieser sein Geschlecht ändert? Wie ist das für die Kinder?

(10) chronische Konflikte: Mit dem anderen Elternteil gibt es ständig Auseinandersetzungen. Es gibt häufig und lauten Streit, er hält sich nicht an Abmachungen, zahlt keinen Unterhalt, will das Kind nach Lust und Laune sehen, macht den anderen Elternteil ständig schlecht.

(11) Abwesenheit: Ein Elternteil lässt nichts mehr von sich hören, meldet sich nicht mehr, sein Aufenthaltsort ist unbekannt ...

 

Ihr Ansprechpartner dazu:

Diplom-Psychologe Peter M. Wiblishauser